Sind kinderlose Singles behindert?

Vom 28. Oktober 2016.

Auf seinem Blog Die Entdeckung des Eigenen berichtet Andreas Lombard über irrwitzige Pläne der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese arbeitet, so wird kolportiert, an einer Neudefinition des Begriffs der Unfruchtbarkeit. Demnach sollen Personen ohne geeignete Sexualpartner und mit unerfülltem Kinderwunsch künftig nicht nur als unfruchtbar, sondern zudem als behindert (»disabled«) gelten.

Kinderlose als Behinderte? Wo bleiben da, um Himmels willen, all die hart erkämpften Errungenschaften von Jahrzehnten der Gleichstellungspolitik? Was heißt hier überhaupt »behindert«? Gilt nicht in unserem Land der Grundsatz: Man ist nicht »behindert«, sondern wird es durch die gesellschaftlichen Mißverhältnisse, also Rolltreppen zum Beispiel? Sollte nicht außerdem statt von Behinderten von »Menschen mit Stagnationshintergrund« gesprochen werden? Oder besser noch von »Menschen mit Hinderungsgrund«?

Andererseits wirft der Status des Behindertseins interessante Fragen auf. Kämen auch Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch in den Genuß von sogenannten Nachteilsausgleichen, wie es bei Behinderten der Fall ist (Steuererleichterungen, Kündigungsschutz, unentgeltliche Beförderung in Bus und Bahn, Exklusive Parkplätze), das Vorhaben der WHO könnte zur erfolgreichsten familienpolitischen Maßnahme der Moderne werden!

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