FAZ-Mädchenmannschaft.

von Thomas Hoof vom 26. Februar 2016.

Was es kostet, eine Frau zu sein, fragt Anne-Christin Sievers auf FAZ-Online. Nicht selten erst einmal den Verstand, wäre eine zwar ungalante, aber erfahrungsgesättigte, traditionell männliche Antwort darauf. Sie verliert durch die Lektüre des nachfolgenden Artikels von Frau Sievers nicht an Plausibilität. Darin wird gewohnt weitschweifig eine Benachteiligungsklage geführt, und zwar diesmal darüber, daß rosafarbene Frauenrasierer teurer sind als metallfarbene solche für Männer. „Sexistische Preise“ also. Und auf die Klage folgt der Notruf: Es schreite doch wer ein, der große Bruder, der große Gatte, der große Vater, vulgo der Staat. Frau Sievers, Redakteurin im Ressort Wirtschaft der FAZ, einer Zeitung von Weltruf, hat anscheinend keinen Begriff davon, daß Preise anders als Steuern nicht Ergebnis einer hoheitlichen Festlegung sind, sondern „ausgehandelt“ werden zwischen denen, die sie gerne kriegten und denen, die sie bezahlen möchten – oder eben nicht. Und wenn, wie von ihr beklagt, alle „auf Frauen zugeschnittenen“, sprich: pink- und rosafarbenen Dinge glatte 7 % mehr kosten als die silbernen und schwarzen, dann nur deshalb, weil Frauen sie sich mit dem Gesichtsausdruck einer trotzigen Prinzessin („Das bin ich mir doch wert“) trotzdem ins Körbchen legen und klaglos zur Kasse tragen.


Gerhard Amendt: Frauenquoten – Quotenfrauen

Spätestens seit dem Parteitag der SPD in Münster 1988, aber bis in Debatten der siebziger Jahre zurückreichend, geistert das Phänomen der Frauenquote durch die Politik. Von Anfang an galt es als politisch fragwürdig und rechtlich umstritten, nicht zuletzt unter Frauen selbst, die darin eine subtile Diskriminierung sowie Zweifel an ihrer Leistungsfähigkeit sahen und lieber auf ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten vertrauten. Heute sind es vor allem arbeitsmarktpolitische Gründe, mit denen die Politik die „Quote“ rechtfertigen zu müssen glaubt – gegen den Widerstand der Wirtschaft selbst, die darin eher neue Probleme sieht als Lösungen für die mindere Begeisterung vieler Frauen für herausfordernde Leitungsfunktionen.


Bernhard Lassahn: Frau ohne Welt. Teil 1: Der Krieg gegen den Mann.

Wir erleben Sexismus-Vorwürfe und Frauenquote sowie den ewigen Streit um Abtreibung, Scheidung, Sorgerecht und Unterhalt: Eine tiefe Unversöhnlichkeit ist zwischen die Geschlechter gekommen. Die Frau hat freie Bahn auf dem Arbeitsmarkt, und für ihre Trennung vom Mann wird sie noch belohnt. Sie genießt Straffreiheit bei Abtreibung und Schuldfreiheit bei Scheidung. Als Alleinerziehende darf sie sich vom Mann oder vom Staat aushalten lassen. Zwar finanzieren auch den Staat vor allem die Männer, aber das braucht die ferne Frau nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen. Sie wird »Frau ohne Welt«…

Bernhard Lassahn: Frau ohne Welt. Teil 2: Der Krieg gegen das Kind.

Ein »Krieg gegen das Kind«, wie kann das sein? Kinder sind doch unsere Zukunft! Warum sollten wir sie aufs Spiel setzen? Der Krieg gegen das Kind folgt aus dem feministischen Krieg gegen den Mann. Der Krieg gegen den Mann ist ein Krieg gegen die Familie – obwohl Kinder Mutter und Vater brauchen, Oma und Opa, Brüder und Schwestern..


Bernhard Lassahn: Frau ohne Welt. Teil 3: Der Krieg gegen die Zukunft.

Das Feminine ehren, den Feminismus als Ideologie des Hasses aber verabscheuen: Bernhard Lassahn zeigt, wie’s geht. Er schäumt nicht, er beschreibt so amüsiert und heiter wie andererseits scharfsinnig, warum der Feminismus nicht zukunftsfähig ist – und das auch gar nicht sein will.

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