Legalize child abuse!

Vom 31. März 2017.

Kein Frühling für die Grünen

Die Grünen seien zu Opfern ihres eigenen Erfolgs geworden, schreibt die FAZ, und vielen ihrer Anhänger inzwischen zu normal. Weite Teile der Bevölkerung hätten zentrale grüne Anliegen akzeptiert und geradezu verinnerlicht – die politbiologisch korrekte Mülltrennung etwa. Doch sei die Mitte der Gesellschaft freilich langweilig – frische Ideen und Impulse müssten her.

Das mag sich auch die niedersächsische Justizministern Antje Niewisch-Lennartz gedacht haben. Dieser Tage fördert und fordert die Grüne: einerseits den Kampf gegen Rechts („Wir dürfen uns nicht von rechten Parteien vor uns her treiben lassen, sondern müssen die Demokratie aktiv selbst gestalten!“), andererseits eine Aufhebung des generellen Verbots von Kinderehen. Letzteren Punkt möchten wir ein wenig bebrüten und sacken lassen.

Die Ehe von Kindern, so Niewisch-Lennartz, müsse man differenziert betrachten: ein generelles Verbot widerspreche nämlich dem Schutz gerade solcher Kinder, aus deren Ehen bereits Nachwuchs entstanden sei. In vulgo: die elfjährige Muslima, der ihr dreißig Jahre älterer Gatte einen kleinen Gotteskrieger verschafft hat, verdiene gerade jetzt den staatlichen Schutz. Daß sie diesen womöglich schon vorher benötigt hätte – ach was! Andersherum wird ein Schuh daraus. Neulich argumentierten die Berliner Grünen schon ähnlich: weil die tausendundein Dealer des Görlitzer Parks seit Jahren nicht an ihrem Tun gehindert werden, sollten nun, verflucht nochmal, endlich Drogen legalisiert werden (und nicht etwa mehr Polizei zum Einsatz kommen).

Das ist eine feine Logik, finden wir, die sich einer nihilistischen Zeit des Verfalls als wahrhaft würdig erweist. Und zu dieser Logik gehört, daß es jetzt noch etwas Verbalprotest gibt, von CDU-Seite etwa („skandalös!“), die Sache aber über kurz oder lang durchgewinkt werden mag. Nicht anders als das mit den erneuerbaren Energien, dem Biofraß und der Mülltrennung. So ist das, wenn man als ehemalige Protestpartei Erfolg hat, egal ob man ihm zum Opfer fällt oder nicht.

Besser man bleibt daheim und liest:


André F. Lichtschlag: Feindbild Muslim

Viele Personen und Bewegungen, die das Feindbild Muslim eint, übersehen in ihrem Zorn, daß es sich bei näherer Betrachtung um ein häßliches Spiegelbild handelt. Aus ihm blickt uns die eigene Schwäche entgegen – die Tatsache, daß die westlichen Demokratien demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch von der Vergangenheit zehren und auf Kosten der Zukunft leben.

Kenneth Minogue: Die demokratische Sklavenmentalität

Sklavenmentalität und Demokratie: Wie das zusammenpaßt, erklärt der renommierte englische Politikwissenschaftler Kenneth Minogue in diesem fulminanten Buch. Seine energische Warnung lautet: Die Demokratie zerstört sich selbst. Der Wohlfahrtsstaat hat uns in die Zange genommen. Je mehr Leistungen er gewährt, desto mehr bestimmt er unser Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Er kann alles, und wir lassen uns versklaven.  

Bernhard Lassahn: Frau ohne Welt. Teil 2: Der Krieg gegen das Kind

Ein »Krieg gegen das Kind«, wie kann das sein? Kinder sind doch unsere Zukunft! Warum sollten wir sie aufs Spiel setzen? Der Krieg gegen das Kind folgt aus dem feministischen Krieg gegen den Mann. Der Krieg gegen den Mann ist ein Krieg gegen die Familie – obwohl Kinder Mutter und Vater brauchen, Oma und Opa, Brüder und Schwestern..

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